Gefangen in der Zeit?
Die Tage plätschern dahin wie ein kleiner Bach, der sich durch ein dicht bewachsenes Gebiet schlängelt und all die Umweltgeräusche dumpf wirken lässt. Tag und Nacht wechseln sich ab, aber die Tage verlieren ihre Bedeutung. Wochen, Monate, Jahre. Alles zieht vorbei, bleibt als schemenhafte Erinnerung, die mit der Zeit nicht mal mehr vom Traum untreschieden werden kann. Der Strom fließt unaufhörlich in eine Richtung. Der Vergangenheit hinterher und der Zukunft voran. Es gibt nur eine Richtung und dennoch bleibt die nächste Kurve eine Kurve. Der nächste Abgrund ein Abgrund und so weiter. Dort heißt es Heimat, aber verhält sich auch wie eine Reisegruppe, wo einige gehen und andere kommen. Geschichte wird geschrieben, umgeschrieben, erneuert und letztlich wiederholt. Es ändert nichts, der Weg bleibt der Gleiche. Und so verliert der Weg an Bedeutung. Als Wiederholung.
