Performativ
Meine Gedanken überschlagen sich. Auf mehreren Ebenen prasseln sie auf mich ein. Zuerst diese Müdigkeit. Diese Schwere in mir. Ich sehe es. Beschreibe es in einem Gedicht, zumindest anfänglich. Dann dreht es sich, hin zur Endlichkeit, verändert die Ebene und den Blick. Beschreibt einen inneren Wandel. Ich bin fasziniert von der Schöpfung. Es beginnt, exzessives Schreiben und Denken. 2 Tage vergehen und es mündet in einer interdisziplinären, philosophischen Beschreibung von Bewusstsein, was meine Perspektive erweitert und einen inneren Wandel in mir vollzieht. Wie soll man da ruhig bleiben, wenn man erkennt, dass die Kombination an Eigenschaften, um diesen Text hier zu schreiben und es so wahrnehmen und verknüpfen zu können, sehr selten ist. Und sich das Schreiben des Gedichtes am Anfang der Episode über Wandel, der sich dann vollzieht, wie Fügung anfühlt.
